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Hasenjagd
Roman
Helmut Rizy

Erstveröffentlichung 07 2008 | 389 Seiten | Einband Softcover
ISBN 978-3-902157-40-9 | Preis EUR 20,00 [Reihe | Literatur]

Hasenjagd
Die Neuauflage der „Hasenjagd im Mühlviertel“ macht ein wichtiges Kapitel österreichischer Zeitgeschichte wieder sichtbar und lesbar. Im Februar 1945 bracher 500 vorwiegend sowjetische Soldaten, vor allem Offiziere, aus dem Todesblock des Konzentrationslagers Mauthausen im oberösterreichischen Mühlviertel aus. Sie waren sich sicher, daß ein verbleiben in den Todeszellen ohnehin ihr sicheres Ende bedeutet hätte. Nach dem Ausbruch wurde die gesamte Bevölkerung aufgerufen, sich gemeinsam mit der SS an der „Hasenjagd“ zu beteilgen. Das Buch zeigt unterschiedliche Menschen aus den verschiedensten Schichten und ihre Motivationen sich an dieser Jagd anzuschließen oder sich ihr zu verweigern. Das eine derartige Verweigerung möglich war, wird in diesem Buch ebenso beschrieben, wie die Angst diese auch durchzuführen. Das Buch ist nicht nur zeithistorisches Dokument, sondern es will auch Mut machen, heute, unter demokratischen Bedingungen, nicht wegzusehen, sondern sich der Unmenschlichkeit zu widersetzen, nicht mitzumachen, wenn wieder mal die „Jagd“ auf eine Bevölkerungsgruppe eröffnet wird.

Der Autor
Helmut Rizy wurde am 4. Oktober 1943 in Linz, Oberösterreich geboren. Die Kindheit verbrachte er in Leonfelden im Mühlviertel, wo er auch in die Volksschule ging. Er besuchte das Realgymnasium Khevenhüllerstraße in Linz. Nach der Matura übersiedelte er zum Studium der Germanistik und Philosophie nach Wien. 1963 begann er als Journalist zu arbeiten (Oberösterreichische Nachrichten, Neues Österreich). 1965 bis 1968 hielt er sich in Israel im Kibbuz Sde Nehemia auf. Danach arbeitete er wieder als Redakteur in Wien (Neue Zeitung, Volksstimme, Weg und Ziel) in mehreren Ressorts (Ausland, Gewerkschaft, Kultur). Über mehrere Jahre organisierte er die Lesungen „Linkes Wort am Volksstimmefest“ und fungierte als Herausgeber der damit verbundenen Publikationen. Er lebt derzeit als Schriftsteller und freier Journalist in Wien und Bad Leonfelden.
Frühe Erzählungen erschienen in "Neues Österreich", "Volksstimme" und "Mühlviertler Heimatblätter". Weitere Veröffentlichungen in: "Landfriedensbruch, Reportagen und Geschichten aus der Provinz", Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, Frankfurt/Main 1982; "Linkes Wort für Österreich", Wien 1985; "Facetten '93", Linz 1993; "Facetten '94", Linz 1994; „Geschichten aus der Arbeitswelt 5“, Wien 1997; „Das ’Eigene’ und das ’Fremde’“. Wien 1998; „Verkehrte Welt“, Wien 1999; „Schubumkehr“, Wien 2000; „Hierorts unbekannt“, Wien 2001; „Seien wir realistisch …“, Wien 2002; „friedenstaub“, Wien 2003.
1993 erhielt Helmut Rizy den 1. Preis beim Max-von-der-Grün-Wettbewerb für Literatur zur Arbeitswelt. 1994 folgte der Theodor-Körner-Preis Helmut Rizy ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung und der IG Autorinnen Autoren.



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